Mehr als die Hälfte aller Schweizer Gebäude wird heute noch mit fossilen Brennstoffen beheizt — Öl, Gas oder veralteten Elektrospeicherheizungen. Das war jahrzehntelang der Standard. Doch seit dem Inkrafttreten des Klimaschutzgesetzes (KIG) im Januar 2025 und der zunehmenden kantonalen Umsetzung der MuKEn 2025 gerät dieses System unter Druck. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer stehen vor der Frage: Was kommt als Nächstes? Was ist wirtschaftlich, praktisch und gesetzeskonform?
Infrarotheizungen verzeichnen in der Schweiz ein rasant wachsendes Interesse. Der Begriff „Infrarotheizung" wird monatlich rund 3.600 Mal bei Google gesucht — Tendenz steigend. Der Grund ist nachvollziehbar: Im Vergleich zur Wärmepumpe ist die Installation unkompliziert, die Investitionskosten sind deutlich tiefer, und in Kombination mit einer Photovoltaikanlage kann das System unter die Solar-Ausnahme der MuKEn 2025 fallen. Dieser Ratgeber beantwortet alle relevanten Fragen zur Infrarotheizung in der Schweiz — von der Physik bis zum Franken-Rappen-Vergleich.
Was ist eine Infrarotheizung?
Eine Infrarotheizung ist ein elektrisches Heizpaneel, das Wärme nicht durch Luftzirkulation, sondern durch elektromagnetische Strahlungswärme abgibt. Das Prinzip ist dasselbe wie beim Sonnenlicht: Infrarotstrahlung durchquert die Luft nahezu verlustfrei und erwärmt direkt die Oberflächen, auf die sie trifft — Wände, Böden, Möbel und Personen im Raum.
Herkömmliche Heizkörper (Radiatoren, Konvektoren, Fussbodenheizungen) arbeiten nach dem Konvektionsprinzip: Sie erwärmen die Luft, die dann durch den Raum zirkuliert und die Wärme zu den Menschen transportiert. Dieses Prinzip ist energetisch ineffizient, weil warme Luft nach oben steigt und bei jedem Öffnen von Türen und Fenstern entweicht. Die Wandoberflächen bleiben kalt — was zu Schimmelgefahr und unangenehmer Strahlungskälte führt.
Bei der Strahlungswärme ist es umgekehrt: Die Wände, Decken und Böden nehmen die Energie auf und strahlen sie gleichmässig zurück. Das Ergebnis ist ein homogenes Wärmegefühl, das man aus der Sonne kennt — angenehm, tiefenwirksam und ohne Zugluft.
Das SunWave Ceramica Paneel nutzt eine patentierte magneto-kalorische Pastentechnologie (Patent EP 3 123 483 B1), bei der das Heizelement in eine mineralische Keramikschicht eingebettet ist. Diese Technologie sorgt für eine besonders gleichmässige Wärmeverteilung über die gesamte Paneelfläche (60 × 120 cm) und ermöglicht die hohe Effizienz, die in unabhängigen Tests nachgewiesen wurde.
Wie funktioniert Infrarotheizung? Die Physik der Strahlungswärme
Jeder Körper, der eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt hat, emittiert elektromagnetische Strahlung. Die Wellenlänge dieser Strahlung hängt von der Oberflächentemperatur ab — ein Phänomen, das als Schwarzkörperstrahlung bekannt ist und durch das Planck'sche Strahlungsgesetz beschrieben wird. Infrarotpaneele arbeiten im sogenannten Ferninfrarot-Bereich (FIR), typischerweise zwischen 5 und 15 Mikrometern Wellenlänge.
Dieser Spektralbereich ist ideal für Raumheizung: Die Strahlung wird von organischen Materialien (Holz, Textilien, Haut) besonders gut absorbiert und von Luft kaum beeinflusst. Das bedeutet, die Energie gelangt direkt dorthin, wo sie gebraucht wird — zu den Menschen im Raum und in die Baumasse der Wände.
Ein wichtiger praktischer Effekt: Da die Wände warm sind und nicht kalt abstrahlen, empfindet man die gleiche thermische Behaglichkeit bereits bei einer um 1–2 °C niedrigeren Lufttemperatur. Wer seine Infrarotheizung auf 19 °C einstellt, fühlt sich so wohl wie bei 21 °C mit einer konventionellen Heizung. Über eine Heizperiode summiert sich diese Differenz zu erheblichen Energieeinsparungen.
Physikalischer Hintergrund: Die TU Dresden hat das SunWave Ceramica Paneel nach DIN EN IEC 60675-3 getestet und eine maximale Abstrahlungswellenlänge von 8,52 µm gemessen — exakt im Ferninfrarot-Bereich, der vom menschlichen Körper am effizientesten als Wärme aufgenommen wird.
Die thermische Masse der Wände spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle: Einmal aufgeheizt, speichern Wände aus Beton, Backstein oder Naturstein die Energie und geben sie über Stunden gleichmässig ab. Das reduziert die Einschalthäufigkeit und sorgt für ein stabiles Raumklima — selbst wenn das Paneel nicht aktiv heizt.
Infrarotheizung in der Schweiz — Gesetzliche Lage 2026
Die gesetzliche Situation für Elektroheizungen in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wer heute in einen Neubau oder eine Haussanierung investiert, muss die aktuellen Vorschriften kennen.
Klimaschutzgesetz (KIG): Das Schweizer Klimaschutzgesetz ist seit dem 1. Januar 2025 in Kraft. Es schreibt vor, dass beim Ersatz fossiler Heizungen keine neuen fossilen Systeme mehr eingebaut werden dürfen. Ausserdem werden ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen schrittweise eingeschränkt — insbesondere wenn sie vollständig mit Netzstrom betrieben werden. Lesen Sie mehr dazu im Artikel über das Elektroheizung Verbot Schweiz.
MuKEn 2025: Das Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) bildet den Rahmen für die kantonale Energiegesetzgebung. Die Ausgabe 2025 verschärft die Anforderungen an Heizsysteme in Neubauten und bei Sanierungen erheblich. Kantone wie Zürich, Bern und Basel-Stadt setzen diese Vorschriften bis 2028–2030 verbindlich um.
Die Solar-Ausnahme: Fest installierte Elektroheizungen — einschliesslich Infrarotpaneele —, die überwiegend mit Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage betrieben werden, können unter die Ausnahme von der Auslaufregelung für Widerstandsheizungen fallen. Ob das im Einzelfall zutrifft, lohnt sich mit Installateur und Kanton zu klären — die Kombination mit Photovoltaik ist dafür ohnehin wirtschaftlich sinnvoll. Für die meisten Gebäude funktionieren Infrarotpaneele am besten als Ergänzung zu einem primären Heizsystem wie einer Wärmepumpe — nicht als alleinige Heizquelle fürs ganze Haus. Wenn Sie eine alte Gasheizung ersetzen möchten, bietet die Gasheizung ersetzen-Seite eine detaillierte Übersicht der Alternativen.
Die Frage, ob eine Infrarotheizung in Ihrem spezifischen Kanton und in Ihrer spezifischen Gebäudesituation zulässig ist, hängt von mehreren Faktoren ab: dem kantonalen Einführungszeitplan der MuKEn, der Gebäudekategorie, dem Sanierungsgrad und der Verfügbarkeit von Solarstrom. Eine Beratung durch einen zertifizierten Energieberater (GEAK-Fachperson) ist empfehlenswert.
Kosten einer Infrarotheizung in der Schweiz
Kosten ergeben nur im Kontext Sinn: Wofür ist das System gedacht? Eine Wärmepumpe und ein Infrarotpaneel lösen nicht dieselbe Aufgabe — der ehrliche Vergleich ist daher nicht „was kostet weniger pro kWh", sondern „was kostet mehr, um das Problem zu lösen, das Sie tatsächlich haben".
Investitionskosten
| System | Gerät | Installation | Gesamtinvestition |
|---|---|---|---|
| SunWave Ceramica (pro Paneel) | CHF 550 | CHF 0 — Plug & Play | CHF 550 |
| Wärmepumpe (ganzes Haus) | CHF 28'000–40'000 | CHF 7'000–12'000 | CHF 35'000–52'000 |
Diese Systeme lösen unterschiedliche Probleme. Eine Wärmepumpe ersetzt die gesamte Heizung Ihres Hauses. Das SunWave Ceramica bringt komfortable, individuell steuerbare Wärme in einzelne Räume — ein kaltes Schlafzimmer, ein Homeoffice, ein Badezimmer — für einen Bruchteil der Kosten und ohne Installationsaufwand. In den meisten Schweizer Haushalten ergänzen sich beide Systeme: die Wärmepumpe fürs Haus, Infrarot für die Räume, die kalt bleiben.
Laufende Kosten
Ein SunWave-Ceramica-Paneel hat eine Leistung von 650 W. Läuft ein Paneel rund 4–6 Stunden täglich — typisch für einen Raum, den man abends oder morgens nutzt — verbraucht es etwa 80–120 kWh pro Monat, was bei einem Schweizer Strompreis von CHF 0.28/kWh rund CHF 22–34 pro Monat und Paneel kostet.
Da die Strahlungswärme es erlaubt, die Lufttemperatur bei gleichem Wärmeempfinden um 1–2 °C niedriger zu halten (siehe Abschnitt zur Physik oben), wird ein Teil dieser Kosten durch die geringere Belastung des Hauptheizsystems in diesem Raum ausgeglichen. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Raum, der Dämmung und der täglichen Laufzeit ab.
Wird das Paneel teilweise oder ganz mit Strom aus einer eigenen Solaranlage betrieben, lässt sich ein grosser Teil dieser Kosten durch selbst erzeugten Strom decken — besonders relevant für Homeoffices und tagsüber genutzte Räume.
Unabhängige Testergebnisse
Marketingaussagen sind das eine — unabhängige wissenschaftliche Belege das andere. Das SunWave Ceramica Paneel wurde von mehreren akkreditierten externen Laboren getestet und zertifiziert. Hier sind die wesentlichen Ergebnisse.
TU Dresden — Strahlungseffizienz & Spektralleistung
Die TU Dresden testete das SunWave Ceramica nach DIN EN IEC 60675-3, dem internationalen Standard für die Leistungsprüfung von Infrarotheizgeräten, und bestätigte, dass die Strahlungseffizienz des Paneels der Spezifikation entspricht. Die gemessene maximale Abstrahlungswellenlänge liegt bei 8,52 µm — exakt im Ferninfrarot-Bereich, der vom menschlichen Körper und von Baumaterialien am effizientesten aufgenommen wird und die Grundlage des oben beschriebenen Komforteffekts bildet.
Fraunhofer WKI — Luftqualität
Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI), Deutschlands führendes unabhängiges Institut für Materialien und Innenraumluftqualität, testete das SunWave Ceramica auf flüchtige organische Verbindungen. Die Gesamt-VOC-Emissionen lagen bei nur 0,043 mg/m³ — weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, und es wurden keine krebserregenden Verbindungen nachgewiesen, einschliesslich Formaldehyd, Benzol und Toluol. Das ist besonders relevant für die gut gedämmten Gebäude der Schweiz, in denen die Innenraumluftqualität direkt von den Emissionen des Heizsystems abhängt.
Labor S.A. — Elektrische Sicherheit
Labor S.A. (Griechenland) zertifizierte das SunWave Ceramica nach EN 60335-2-30, dem zentralen Sicherheitsstandard für ortsfeste Elektroheizgeräte. Alle Prüfpunkte wurden bestanden: Der Anstieg der Oberflächentemperatur lag bei 71,2 K und damit innerhalb des Grenzwerts von 80 K, und der Ableitstrom wurde mit 0,1 mA gegenüber einem Grenzwert von 0,25 mA gemessen — ein Beleg für die Unbedenklichkeit der doppelt isolierten Schutzklasse-II-Konstruktion.
Drei unabhängige Zertifizierungen: TU Dresden (Strahlungseffizienz, Peak 8,52 µm), Fraunhofer WKI (0,043 mg/m³ TVOC), Labor S.A. (EN 60335-2-30, alle Klauseln bestanden). Die vollständigen Daten finden Sie unter Forschung & Nachweise.
Für wen eignet sich Infrarotheizung in der Schweiz?
Infrarotheizungen sind nicht die universelle Lösung für jede Situation — aber für eine Reihe von Anwendungsfällen sind sie die optimale Wahl. Hier sind die fünf häufigsten Szenarien, in denen Schweizer Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer von Infrarotpaneelen profitieren.
1. Altbau ohne Zentralheizung
Viele Schweizer Altbauten — insbesondere Mehrfamilienhäuser aus dem frühen 20. Jahrhundert — verfügen über keine zentrale Wasserheizung oder haben veraltete, ineffiziente Radiatoren. Eine Nachrüstung mit einer Wasserheizung bedeutet aufwändige Leitungsverlegung, Bodenarbeiten und hohe Kosten. Infrarotpaneele lassen sich hingegen ohne bauliche Eingriffe installieren: Montage an Wand oder Decke, Anschluss an die vorhandene Elektroinstallation, fertig. Auch Infrarotheizung an der Decke ist eine populäre Variante, die die Raumfläche nicht beansprucht.
2. Ferienwohnung und Chalet
Ferienwohnungen und Chalets werden nicht kontinuierlich bewohnt. Eine Infrarotheizung lässt sich per Thermostat oder Smart-Home-App auf Frost-Schutzmodus stellen, wenn das Objekt leer steht, und innerhalb von 30–45 Minuten auf Wohlfühltemperatur bringen, bevor die Gäste ankommen. Eine Wärmepumpe oder Pelletheizung ist für dieses Nutzungsmuster deutlich weniger geeignet.
3. Denkmalgeschützte Gebäude
Bei denkmalgeschützten Liegenschaften sind bauliche Eingriffe oft untersagt oder stark reglementiert. Fussbodenheizungen, Wanddurchbrüche für Rohrleitungen oder der Einbau einer Ausseneinheit für eine Wärmepumpe sind in vielen Fällen nicht möglich. Infrarotpaneele können oberflächen- und substanzschonend montiert werden — ein klarer Vorteil für Besitzer historischer Gebäude.
4. Ergänzungsheizung
In vielen Häusern gibt es einzelne Räume, die von der zentralen Heizung schlecht versorgt werden: ein ausgebauter Dachstock, ein Homeoffice im Keller oder ein Wintergarten. Ein einzelnes Infrarotpaneel ist für solche Situationen die wirtschaftlichste und einfachste Lösung — ohne das Hauptheizsystem umrüsten zu müssen. Auch für das Infrarotheizung im Badezimmer ist ein einzelnes Paneel ideal.
5. Kombination mit Photovoltaik
Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat oder plant, kann überschüssigen Strom direkt für die Raumheizung nutzen. Infrarotpaneele sind ideal für die Direktstromnutzung: Sie lassen sich stufenlos regeln, verursachen keine Speicherverluste und können exakt dann betrieben werden, wenn die Solarproduktion hoch ist. Die Kombination mit Photovoltaik maximiert den Eigenverbrauch und senkt die effektiven Heizkosten auf nahezu null in sonnenreichen Monaten.
SunWave Ceramica — Was macht den Unterschied?
Der Markt für Infrarotpaneele wächst schnell — und damit auch die Anzahl günstiger Produkte aus Aluminium oder Glas, die mit verlockenden Preisen werben. Warum sollte man mehr investieren? Der Unterschied liegt im Material, in der Technologie und in den unabhängigen Nachweisen.
6 mm Feinsteinzeug — nicht Glas, nicht Aluminium
Das SunWave Ceramica Paneel besteht aus 6 mm starkem Feinsteinzeug (fine porcelain stoneware) — demselben Material, das in hochwertigen Küchen- und Badezimmerfliesen verwendet wird. Feinsteinzeug hat eine hohe thermische Masse: Es speichert Wärme länger als Metall und gibt sie gleichmässiger ab. Aluminium- und Glaspaneele kühlen schnell ab, sobald sie ausgeschaltet werden; ein Keramikpaneel strahlt noch Minuten lang nach.
Fraunhofer-getestete Luftqualität
Anders als bei Kunststoff- oder Lackoberflächen gibt Feinsteinzeug beim Erhitzen kaum flüchtige organische Verbindungen ab. Der Fraunhofer-WKI-Test bestätigt das: Die Gesamt-VOC-Emissionen lagen bei nur 0,043 mg/m³ — weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, und es wurden keine krebserregenden Verbindungen nachgewiesen, einschliesslich Formaldehyd, Benzol und Toluol. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit — es ist auch ein konkreter Nachweis, den andere Hersteller nicht vorlegen können.
Patent EP 3 123 483 B1
Die eingebettete magneto-kalorische Pastentechnologie ist europaweit patentiert. Sie sorgt dafür, dass das Heizelement gleichmässig über die gesamte 60 × 120 cm grosse Fläche temperiert wird — ohne Hot Spots, ohne Spannungen im Material, ohne vorzeitigen Verschleiss. Das ist der Grund, warum SunWave 5 Jahre Garantie gewährt.
Zertifizierungen
Das SunWave Ceramica ist CE-konform und wird nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 45001 (Arbeitssicherheit) hergestellt. Diese Zertifizierungen sind keine Marketingaussagen — sie werden jährlich durch externe Auditoren überprüft.
Unabhängig bestätigt: TU Dresden, Fraunhofer WKI und Labor S.A. haben das SunWave Ceramica unabhängig voneinander getestet. Alle Studien sind auf der Forschungsseite vollständig dokumentiert und herunterladbar.
Häufig gestellte Fragen zur Infrarotheizung in der Schweiz
Was ist eine Infrarotheizung?
Eine Infrarotheizung ist ein elektrisches Heizsystem, das Wärme durch elektromagnetische Infrarotstrahlung (Wellenlänge 5–15 µm) überträgt, anstatt wie herkömmliche Heizungen die Raumluft zu erwärmen. Die Strahlung erwärmt direkt Wände, Böden, Möbel und Personen im Raum. Dadurch ist das Wärmeempfinden angenehmer und der Energieverbrauch geringer, da weniger Energie für die Lufterwärmung verloren geht.
Wie viel kostet eine Infrarotheizung in der Schweiz?
Ein hochwertiges Infrarotpaneel wie das SunWave Ceramica kostet ab CHF 550 pro Stück inkl. Thermostat. Für eine 100 m² grosse Wohnung benötigen Sie typischerweise 7–8 Paneele, was Materialkosten von rund CHF 3'850–4'400 ergibt. Inklusive Installation durch einen Elektriker sind Gesamtkosten von CHF 4'650–5'200 realistisch. Im Vergleich dazu kostet eine Wärmepumpenanlage CHF 35'000–52'000.
Ist Infrarotheizung in der Schweiz noch zugelassen?
Ja, Infrarotheizungen sind in der Schweiz grundsätzlich zugelassen. Das Klimaschutzgesetz (KIG) und die MuKEn 2025 schränken zwar ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen ein, die vollständig mit Netzstrom betrieben werden. Infrarotheizungen in Kombination mit einer Photovoltaikanlage können jedoch gesetzeskonform betrieben werden. Die genauen Regelungen variieren je nach Kanton.
Wie viel Strom verbraucht eine Infrarotheizung pro Monat?
Ein SunWave-Ceramica-Paneel hat eine Leistung von 650 W. Läuft ein Paneel etwa 4–6 Stunden täglich — typisch für einen Raum, den man abends oder morgens nutzt — verbraucht es rund 80–120 kWh pro Monat, was bei einem Schweizer Strompreis von CHF 0.28/kWh etwa CHF 22–34 kostet. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Raum, der Dämmung und der täglichen Laufzeit ab. Mit einer Solaranlage lässt sich ein grosser Teil davon durch selbst erzeugten Strom decken.
Bereit für die nächste Generation der Raumheizung?
Das SunWave Ceramica IR-PHP-D1 — getestet von TU Dresden, Fraunhofer WKI und Labor S.A., 5 Jahre Garantie. Ab CHF 550 inkl. MwSt. und Thermostat. Lieferung in 5–7 Werktage in die gesamte Schweiz.
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