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Die Wirtschaftlichkeit privater Solar-PV-Anlagen in der Schweiz hängt massgeblich vom Eigenverbrauch ab: Strom, den Sie direkt von Ihren Paneelen beziehen, vermeidet den vollen Netzbezugspreis (~CHF 0.28/kWh), während eingespeister Strom nur die Einspeisevergütung erzielt (~CHF 0.06–0.10/kWh). Den Eigenverbrauch vom eigenen Dach zu maximieren, ist der wirksamste Hebel, um die PV-Rendite zu verbessern.

Für Schweizer Solar-Installateure entwickeln sich Infrarotheizpaneele zur idealen Begleitlast für PV-Anlagen — und die Rechnung dahinter ist überraschend einfach.

650 W
Leistungsaufnahme pro Paneel — passt zur winterlichen PV-Produktion
55–70%
Solar-Eigenverbrauch mit PV + Infrarot (vs. 30–35 % bei PV allein)
CHF 0.05
Effektive Kosten pro kWh bei Solar-Eigenverbrauch

Das Problem der Lastanpassung bei Solar-PV

Solaranlagen produzieren den Grossteil ihrer Energie im Sommer — typischerweise entfallen 60–70 % der Jahresproduktion auf die Monate April bis September. Ausgerechnet im Winter, wenn der Heizbedarf am höchsten ist, ist die PV-Produktion am niedrigsten. Eine südausgerichtete 10-kWp-Anlage in Zürich liefert an einem klaren Wintertag vielleicht 1'000–1'500 W, an bewölkten Tagen sinkt die Leistung nahezu auf null.

Die meisten PV-Lasten in einem Schweizer Haushalt — Waschmaschinen, Geschirrspüler, E-Auto-Ladestationen — laufen unregelmässig und mit hoher Leistung. Eine 1'800-W-Waschmaschine, die 1 Stunde läuft, verbraucht mehr Strom als ein 650-W-Infrarotpaneel, das 2,5 Stunden läuft. Der Unterschied liegt in der zeitlichen Steuerbarkeit: Infrarotpaneele lassen sich per Thermostat so steuern, dass sie durchgehend während der Tagesstunden laufen und jedes Watt der winterlichen Solarproduktion aufnehmen.

Warum 650 W ideal zu Solar passen

Die SunWave Ceramica nimmt exakt 650 W auf — das ist kein Zufall. In einem typischen Schweizer Wohngebäude produziert eine winterliche Solar-PV-Anlage je nach Bedingungen zwischen 500 W und 1'500 W während der Tagesstunden. Ein einzelnes Paneel lässt sich genau auf diesen Bereich abstimmen:

  • An einem sonnigen Wintertag (1'500 W Produktion): ein Paneel läuft, plus weitere kleine Verbraucher
  • An einem bewölkten Wintertag (500–650 W Produktion): ein Paneel läuft vollständig auf Solarstrom
  • Mit 6–8 Paneelen in einem Haus: kann die gesamte Produktion einer 5–8-kWp-Anlage tagsüber im Winter aufnehmen

Die Leistungsaufnahme von 650 W bedeutet zudem, dass sich Paneele über das Thermostat ganz natürlich ein- und ausschalten — kombiniert mit einem intelligenten Energiemanagementsystem oder einfacher zeitgesteuerter Programmierung passen sie sich automatisch an die verfügbare Solarproduktion an.

Thermische Speichermasse: Der versteckte Vorteil

Wenn ein Solarpaneel eine Batterie lädt, speichert die Batterie Energie für später. Wenn ein keramisches Infrarotpaneel einen Raum erwärmt, geschieht etwas Ähnliches — allerdings durch Physik statt durch Elektrochemie.

Infrarotstrahlung erwärmt die Gebäudesubstanz: Wände, Boden, Möbel und Decke. Diese Oberflächen besitzen eine erhebliche thermische Masse und halten die Wärme noch 2–4 Stunden, nachdem das Paneel abgeschaltet hat. Betreibt man Infrarotpaneele während der Spitzenstunden der Solarproduktion — etwa 10:00–15:00 Uhr im Winter —, lädt man die thermische Masse des Gebäudes mit Solarenergie auf, die dann über den Abend hinweg langsam wieder abgegeben wird.

Ein keramisches Infrarotpaneel, das mittags mit Solarstrom betrieben wird, speichert diese Energie effektiv als Wärme in der Gebäudemasse — für mehrere Stunden, ganz ohne Batterie, ohne Verluste und ohne elektrochemische Alterung.

Der MuKEn-2014-Konformitätsaspekt

Schweizer Solar-Installateure stellen zunehmend fest, dass ihre Kunden unter kantonalem Druck stehen, Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch erneuerbare Heizsysteme zu ersetzen (siehe unseren Artikel zu MuKEn 2014). Die MuKEn 2014 verlangt für diesen Ersatz ein erneuerbares System — meist eine Wärmepumpe. Infrarotpaneele sind nicht dieses System für sich allein, aber solarbetriebenes Infrarot kann Teil der Lösung sein: Es lohnt sich, dies gegenüber Kunden und Kanton anzusprechen, wenn ein wesentlicher Teil des Heizenergiebedarfs aus eigenem Solarstrom stammt.

Für Solar-Installateure heisst das: Infrarotpaneele lassen sich am besten als wertvolle Ergänzung zu einem Wärmepumpe-plus-PV-Angebot positionieren — nicht als Ersatz für die Wärmepumpe selbst. Die Kombination liefert dem Kunden trotzdem eine überzeugende Geschichte zur Kostensenkung: mehr Solar-Eigenverbrauch plus komfortable, raumweise steuerbare Wärme in den Räumen, die die Wärmepumpe kalt lässt.

Die Partnerschaftschance für Solar-Installateure

Schweizer Solar-Installateure, die Infrarotheizung in ihre Angebote aufnehmen, profitieren von zwei klaren Vorteilen:

Höherer durchschnittlicher Auftragswert

Eine 5-kWp-PV-Anlage kostet installiert etwa CHF 12'000–16'000. Die Ergänzung um 6–8 Infrarotheizpaneele (kontaktieren Sie uns für Installateur-Konditionen) erhöht den Auftragswert spürbar — ein Plus von 15–25 % bei überschaubarem zusätzlichem Installationsaufwand (die Paneele werden wandmontiert mit Standard-Elektroanschlüssen installiert).

Bessere Kundenergebnisse = bessere Weiterempfehlungen

Ein Kunde, der eine Solaranlage installiert und seine Gasheizung behält, verbraucht vielleicht 30–35 % seiner Solarproduktion selbst. Ein Kunde, der zusätzlich Infrarotheizung installiert, kann im Winter 55–70 % seiner Solarproduktion selbst nutzen. Das bessere Ergebnis bei der Stromrechnung führt zu höherer Zufriedenheit und besseren Weiterempfehlungsraten.

SzenarioEigenverbrauchJährliche Netzkosten
Nur PV, keine Laständerung30–35 %Basiswert
PV + E-Auto-Ladestation40–50 %−15 bis −25 %
PV + Infrarotheizung (6 Paneele)55–70 %−35 bis −50 %
PV + Infrarot + Batterie75–90 %−55 bis −70 %

Die obige Tabelle verwendet Richtwerte für eine typische 5-kWp-Anlage in der Zentralschweiz. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von Anlagengrösse, Verbrauchsprofil und Nutzungsverhalten ab.

Wie Sie die Kombination anbieten

SunWave Switzerland arbeitet direkt mit Solar-Installateuren zusammen. Wir liefern vorab berechnete Paneelanzahlen und Einsparschätzungen für die Projekte Ihrer Kunden, co-gebrandete technische Unterlagen für Kundenpräsentationen sowie eigene Konditionen für Installateur-Partnerschaften — kontaktieren Sie uns für Details.

Das typische Angebotsformat: Nehmen Sie einen Posten für Infrarotheizpaneele in das PV-Angebot auf, mit einer geschätzten Amortisationszeit, die sowohl die Solar- als auch die Heizungseinsparungen berücksichtigt. Die meisten Kunden stellen fest, dass die kombinierte Amortisationszeit kürzer ausfällt als bei PV allein, sobald die vermiedenen Gaskosten eingerechnet werden.

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