Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) — Germany
Wenn Sie ein Heizpaneel in Ihrem Zuhause installieren, läuft es jeden Tag stundenlang bei erhöhter Temperatur. Die Frage, aus welchen Materialien das Paneel besteht — und ob diese Materialien beim Erhitzen flüchtige organische Verbindungen (VOC) freisetzen — ist alles andere als trivial. Sie beeinflusst die Luftqualität in den Räumen, in denen Sie leben, arbeiten und schlafen.
Das Fraunhofer WKI — Deutschlands führendes Institut für Holz- und Materialforschung, gegründet 1945 und Teil der grössten Organisation für angewandte Forschung Europas — testete die SunWave Ceramica auf VOC-Emissionen unter Betriebsbedingungen. Das Ergebnis: Gesamt-VOC-Emissionen von nur 0,043 mg/m³ — weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, und es wurden keine krebserregenden Verbindungen nachgewiesen, einschliesslich Formaldehyd, Benzol und Toluol.
Dieser Artikel erklärt, was VOCs sind, weshalb das Material des Paneels eine Rolle spielt, wie der Fraunhofer-WKI-Test ablief und warum das Ergebnis Keramikpaneele von Aluminium-Alternativen unterscheidet.
Was sind VOCs und warum sind sie wichtig?
Flüchtige organische Verbindungen sind Chemikalien, die bei Raumtemperatur oder darüber verdunsten. Dazu zählen Formaldehyd, Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol — in der Raumluftforschung zusammengefasst als BTEX-Gruppe — sowie Hunderte weiterer Verbindungen. Viele VOCs gelten als krebserregend oder stehen im Verdacht, krebserregend zu sein; andere verursachen bei chronischer Exposition in geringen Konzentrationen Reizungen der Atemwege, Kopfschmerzen und neurologische Effekte.
Die Raumluftqualität ist ein bedeutendes Gesundheitsthema in der Schweiz und in ganz Europa. Menschen in entwickelten Ländern verbringen rund 90 % ihrer Zeit in Innenräumen, und die VOC-Konzentration drinnen kann 2- bis 5-mal höher sein als draussen — verursacht durch Ausgasungen aus Baumaterialien, Möbeln, Klebstoffen, Farben und Geräten.
Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) legt Richtwerte für VOCs in genutzten Innenräumen fest. Ein Heizgerät, das täglich 8 Stunden oder länger bei erhöhter Oberflächentemperatur läuft, ist eine potenzielle Emissionsquelle — genau deshalb ist unabhängige VOC-Prüfung so wichtig.
Das Problem der Betriebstemperatur
Viele Materialien, die bei Raumtemperatur stabil sind, beginnen bei erhöhten Temperaturen auszugasen. Farben, Beschichtungen, Klebstoffe und Kunststoffteile in Heizgeräten können bei steigenden Betriebstemperaturen Formaldehyd, Acetaldehyd und andere Verbindungen freisetzen. Je höher die Betriebstemperatur und je grösser die der Wärme ausgesetzte Oberfläche, desto höher das Emissionspotenzial.
Das Testprotokoll des Fraunhofer WKI
Das Fraunhofer WKI gehört zu den massgeblichsten Prüflaboren Europas für Raumluftqualität. Das Prüfprotokoll in der VOC-Kammer umfasst:
- Platzierung der Probe in einer abgedichteten, klimatisierten Prüfkammer
- Betrieb des Heizgeräts bei normaler Arbeitstemperatur über einen festgelegten Zeitraum
- Probenahme der Kammerluft in regelmässigen Abständen und Analyse mittels GC-MS (Gaschromatographie-Massenspektrometrie)
- Messung einzelner VOC-Konzentrationen, einschliesslich Formaldehyd, Acetaldehyd, BTEX-Verbindungen und Gesamt-VOC (TVOC)
- Vergleich der Ergebnisse mit etablierten Grenzwerten für die Raumluftqualität
Die GC-MS-Analyse gilt als Goldstandard für den Nachweis von VOCs: Sie kann Verbindungen in Konzentrationen unter 1 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) nachweisen — weit unter jedem Gesundheitsgrenzwert.
Das Ergebnis: 0,043 mg/m³ Gesamt-VOC
Das Fraunhofer WKI bestätigte: Die Gesamt-VOC-Emissionen der SunWave Ceramica lagen bei Betriebstemperatur bei nur 0,043 mg/m³ — weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Es wurden keine krebserregenden Verbindungen nachgewiesen, einschliesslich Formaldehyd, Benzol und Toluol.
Dieses Ergebnis spiegelt die grundlegenden Eigenschaften der Paneelkonstruktion wider. Die Oberfläche der SunWave Ceramica besteht aus anorganischer Keramik — derselben Materialfamilie wie gebrannter Ton, Terrakotta und Porzellan. Keramikoberflächen sind chemisch stabil bei Temperaturen weit über der normalen Betriebstemperatur des Paneels. Es gibt keine organischen Beschichtungen, keine Farbbindemittel und keine Klebstoffe auf der strahlenden Oberfläche.
Keramik im Vergleich zu Aluminium
Die beiden vorherrschenden Paneelmaterialien am Markt für Infrarotheizungen sind Keramik und Aluminium. Sie unterscheiden sich grundlegend in Aufbau und Auswirkungen auf die Raumluftqualität:
Aluminiumpaneele
- —Metallträger benötigt aus optischen Gründen eine Oberflächenbeschichtung
- —Pulverlacke enthalten Polymerbindemittel
- —Polymerbeschichtungen können bei Betriebstemperatur ausgasen
- —Klebstoffe der Heizelemente können organisch basiert sein
- —Unabhängige VOC-Prüfungen werden selten veröffentlicht
Keramikpaneele (SunWave)
- ✓ Anorganische Keramikoberfläche — keine organischen Beschichtungen
- ✓ Chemisch stabil bei der Betriebstemperatur des Paneels
- ✓ Keine Polymerbindemittel auf der Strahlungsfläche
- ✓ Fraunhofer WKI: 0,043 mg/m³ TVOC — weit unter Grenzwert
- ✓ Sicher für Schlaf- und Kinderzimmer sowie geschlossene Räume
Das bedeutet nicht, dass alle Aluminiumpaneele schädliche VOC-Werte abgeben — es bedeutet vielmehr, dass es ohne unabhängige Prüfung nach demselben Fraunhofer-WKI-Standard keine verifizierte Vergleichsgrundlage gibt. Die SunWave Ceramica verfügt über ein veröffentlichtes TVOC-Ergebnis eines unabhängigen Labors — 0,043 mg/m³, ohne nachgewiesene krebserregende Verbindungen — das in dieser Produktkategorie selten ist.
Warum das für Schweizer Haushalte und Hotels wichtig ist
Schlaf- und Kinderzimmer
Infrarotpaneele werden häufig in Schlafzimmern installiert — dem Raum, der am meisten von strahlender Wärme profitiert, die Bett und Wandflächen vorwärmt. In Räumen, die zum Schlafen genutzt werden, insbesondere Kinderzimmern, macht der nächtliche Dauerbetrieb eines Paneels VOC-Emissionen zu einer ernstzunehmenden Gesundheitsfrage. Das Ergebnis des Fraunhofer WKI — 0,043 mg/m³ TVOC, keine nachgewiesenen krebserregenden Verbindungen — bedeutet, dass die SunWave Ceramica mit gutem Gewissen in Kinder- und Schlafzimmern installiert werden kann.
Hotelzimmer
Hotelbetreiber, die von Zentralheizung auf raumweise Infrarotheizung umsteigen, werden von umweltbewussten Gästen häufig nach der Sicherheit der Heizpaneele gefragt. Der Fraunhofer-WKI-Test liefert eine klare Antwort: Die Gesamt-VOC-Emissionen lagen bei Betriebstemperatur bei nur 0,043 mg/m³, ohne nachgewiesene krebserregende Verbindungen. Das ist ein vermarktbares Gütesiegel für öko-zertifizierte Hotelkategorien (EMAS, ISO 14001 oder Schweizer Umweltlabel).
Büros mit durchgehender Nutzung
Grossraumbüros mit 8 oder mehr Stunden täglicher Nutzung und eingeschränkter natürlicher Belüftung reagieren besonders empfindlich auf VOC-Quellen. Ein Heizsystem, das durchgehend läuft und nur 0,043 mg/m³ TVOC misst, beseitigt eine mögliche Ursache für die Beschwerden über das „Sick-Building-Syndrom", die die Produktivität in schlecht belüfteten Gewerberäumen beeinträchtigen.
Die patentierte Heiztechnologie
Das niedrige VOC-Ergebnis ist auch eine Folge der spezifischen Heiztechnologie der SunWave Ceramica. Das Heizelement basiert auf einer deutsch patentierten magnetokalorischen Paste — dem Herzstück der Technologie — bestehend aus Kohlenstoffnanoröhren und Graphen, die direkt auf den Keramikträger aufgebracht werden (zusätzlich geschützt durch das europäische Patent EP 3 943 558 B1, erteilt im März 2024). Diese Formulierung benötigt weder organische Klebstoffe noch polymerbasierte leitfähige Elemente — deshalb erreicht die gesamte Keramikbaugruppe dieses Ergebnis.
Geprüft von Fraunhofer WKI: 0,043 mg/m³ TVOC
Lesen Sie die vollständigen Details der Fraunhofer-WKI-Studie zusammen mit unseren drei unabhängigen Testberichten.
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